Hämatologie, Immunhämatologie und Hämostaseologie

In der Hämatologie werden Veränderungen der Blutzellen und Erkrankungen des Blutes, z.B. Anämien, Hämoglobinopathien, Blutzelldefekte oder Leukämien, untersucht. Dabei kann peripheres Blut bzw. Knochenmark untersucht werden.

Im hämatologischen Labor erfolgen Blutzellzählungen unter Verwendung moderner Hämatologie-Automaten (große und kleine Blutbilder, automatisiertes Differentialblutbild) bzw. manuelle, mikroskopische Zytologie (manuelles Differentialblutbild, zytochemische Färbungen und sonstige Zellbeurteilungen). Insbesondere die manuelle Beurteilung von Blutausstrichen bedarf großer Erfahrung, insbesondere um pathologisch veränderte Zellpopulationen richtig einordnen zu können.

Im Rahmen der Diagnostik hämatologischer Erkrankungen arbeitet das hämatologische Labor eng mit dem Bereich Durchflußzytometrie zusammen, um diese anhand der Expression typischer zellulärer Oberflächenmarker näher zu charakterisieren.

Das blutgruppenserologische Labor führt Blutgruppenbestimmungen (AB0-System und Rhesusformel) sowie Untersuchungen auf transfusionsmedizinisch relevante Antikörper durch.

Auf dem Gebiet der Hämostaseologie (Gerinnungsanalytik) werden zur Erfassung von Blutungsneigungen bzw. überschießender Gerinnung (Thrombosen, Embolien) verschiedenste Untersuchungen durchgeführt. Dazu gehören klassische Globalteste sowie Bestimmungen einzelner Komponenten des Gerinnungssystems. Hochspezielle Methoden erlauben darüber hinaus die gezielte weitere Abklärung pathologischer Zustände.

Untersuchungsspektrum (beispielhaft):