Bestimmung der Blutgruppe

Beim Menschen kommen die Blutgruppen A, B, AB und 0 vor. Außerdem wird noch zwischen rhesus-positivem und rhesus-negativem Blut (sogenannter Rhesusfaktor D) unterschieden.

Die Blutgruppe A ist mit 43% die häufigste in Deutschland, gefolgt von Gruppe 0 mit 41%, B mit 11% und AB mit 5%. 85% der Deutschen sind rhesus-positiv.

Damit bei Bluttransfusionen keine folgenschweren Abwehrreaktionen gegen das Spenderblut entstehen, werden die Blutgruppenmerkmale bestimmt. Spender und Empfängerblut müssen in ihren wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen.

Außerdem wird auf das Vorliegen von irregulären Antikörpern gegen rote Blutkörperchen gesucht, welche bei Kontakt mit fremdem Blut zu Komplikationen führen können. Dies kann im Rahmen von Bluttransfusionen passieren bzw. unter bestimmten Voraussetzungen in der Schwangerschaft.

Deswegen gehört die Bestimmung der Blutgruppe und der Antikörpersuchtest zu den gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangerschaft.

Welche Blutuntersuchungen gibt es?

Die Blutgruppenbestimmung setzt sich zusammen aus:

Erfolgen die Bestimmungen als Wunschleistungen des Patienten bzw. außerhalb der Schwangerschaft, sind sie keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Auf Wunsch wird nach der Blutgruppenbestimmung auch ein Nothilfepass ausgestellt, den Sie in Ihrer Brieftasche mit sich führen können.

Gespräch mit Ihrem Arzt

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt oder im Rahmen eines Beratungsgesprächs bei uns im Labor.

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